Die Transformation
Vielleicht hast du in den letzten Monaten schon hier und da etwas vom Veränderungsprozess in der Jugendpastoral gehört. Vielleicht hast du dich gefragt, was das konkret für dich bedeutet. Oder du warst bisher noch gar nicht so nah dran.
So oder so gilt jetzt: Es geht los.
Mit dem Start dieses Teilprojekts beginnt eine Phase, in der es konkreter wird. Aus vielen Gedanken, Gesprächen und Ideen werden erste Schritte, die sichtbar und erlebbar sind. Dabei geht es nicht darum, alles Bestehende infrage zu stellen – sondern darum, gemeinsam weiterzuentwickeln, was Jugendarbeit und Jugendpastoral heute brauchen.
Hier wirst du fortlaufende Updates und Infos zur Transformation erhalten.
Beiträge zum Thema Zukunft
Deine Fragen - unsere Antworten
Wenn dir hier eine Frage fehlt, schreib uns gerne eine Mail an hallo@irgendwasmitjugend.de
Stand des FAQs ist der 15. Juli 2026
Was soll das eigentlich alles?
Im Rahmen des Bistumsprozesses schauen wir in die Zukunft der katholischen Kinder- und Jugendarbeit und der spirituell-missionarischen Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn. Dazu gehören die Jugendverbände, offene Türen, Junge Kirchen, Jugendbildungsstätten, die Dekanate und alle weiteren Gruppen und Initiativen, die mit jungen Menschen unterwegs sind.
Ziel ist es, die katholische Kinder- und Jugendarbeit und der spirituell-missionarischen Jugendpastoral zukunftsfähig aufzustellen – mit, für und durch junge Menschen.
Drehkreuze, Bienenstöcke und Szenarien - Ich verstehe nur Bahnhof
Das ist kein Problem – wir manchmal auch.
Der Prozess der Transformation der mittleren Ebene (also Dekanate) startete Anfang 2024. Im Laufe des Prozesses wurden auf Basis von verschiedenen Daten (z.B. Interviews) Szenarien für die Zukunft der mittleren Ebene entwickelt. Diese wurden in verschiedenen Gremien im Erzbistum Paderborn anschließend abgestimmt.
Da im Laufe des Prozesses der Bistumsprozess auf den Weg gebracht wurde, wurde dieser Anfang 2026 in den Bistumsprozess integriert. Hier läuft es nun als Teilprojekt 1.4 “Zukunft der Jugendpastoral”. Dabei dienen die Arbeitsbegriffe „Bienenstock“ und „Drehkreuz“ als inhaltliche und strukturelle Rahmenidee für die Zukunft.
Ziel ist es, verlässliche Orte der Jugend mit einem multiprofessionellen Jugendteam in den Seelsorgeräumen zu entwickeln, in denen sich die Vielfalt der Jugendpastoral abbildet.
Was habe ich davon als Person, die sich ehrenamtlich engagiert?
Du kennst es vielleicht, dass du manchmal Unterstützung in deinem Ehrenamt brauchst – von Tipps für Gruppenstunden bis zum Materialverleih oder Zuschüsse. Um diese Fragen und Unterstützung besser und agiler zu dir zu bringen, werden im Prozess die aktuellen Strukturen analysiert und verbessert – für dich und mit dir!
Das heißt für dich konkret, dass du vielleicht für einen Ausbildungskurs nicht mehr durchs ganze Bistum fahren musst, du hauptberufliche Personen besser erreichen kannst und du nicht auf die Öffnungszeiten eures Pfarrbüros angewiesen bist.
Wie genau diese neuen Orte mit dem Namen Drehkreuz aussehen werden und wo sie sein werden, können wir gerade noch nicht sagen, da dies gemeinsam in der Entstehung der Seelsorgeräume entwickelt wird.
Müssen wir jetzt schon unseren Jugendkeller umzugsfertig machen?
Aufräumen ist zwar immer eine gute Idee, aber das müsst ihr noch nicht.
Gerade laufen in unserem Bistum verschiedene Prozesse und Projekte. Vielleicht habt ihr auch schonmal von der Immobilienstrategie gehört. All diese Themen, Prozesse und Projektstände werden in diesem Teilprojekt berücksichtigt.
Da im Moment noch nicht klar ist, wo und in welcher Form die Drehkreuze entstehen werden. müsst ihr euch keine Sorgen machen. Momentan ist angedacht, dass die “Transformation der Jugendpastoral” 2028 in den neuen Strukturen aktiv sein wird – bis dahin ist noch reichlich Zeit.
Jugendpastoral? Jugendarbeit? Wo ist der Unterschied?
Jugendarbeit meint alles, was junge Menschen in ihrer Entwicklung stärkt. Dazu gehören Freizeitangebote, Gruppenstunden, Ferienlager, politische Bildung, soziales Engagement oder die Förderung von Gemeinschaft und Persönlichkeit. Hier steht der gesellschaftliche Auftrag im Mittelpunkt: junge Menschen befähigen, Verantwortung zu übernehmen und die Welt mitzugestalten. Als katholische Kirche ergänzen wir diesen Auftrag durch unsere pastorale Grundhaltung. Für das Erzbistum Paderborn ist das beschrieben in den Grundlagen und Eckpunkten. Diese findest du hier unter Downloads.
Jugendpastoral ist der Oberbegriff für alles pastorale Handeln mit und für junge Menschen. Es gibt verschiedene Handlungsfelder wie Schulpastoral, internationale Jugendpastoral und eben auch die Kinder- & Jugendarbeit. Die deutsche Bischofskonferenz hat hierzu Leitlinien in Kraft gesetzt, die Haltung und Inhalt der Jugendpastoral rahmen: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/deutsche-bischofskonferenz-veroeffentlicht-neue-leitlinien-zur-jugendpastoral
Auch die spirituell-missionarische Jugendpastoral ist ein Teil davon und trägt viele Facetten der katholischen Kinder- & Jugendarbeit in sich – es geht konkret um die Auseinandersetzung mit der eigenen Gottesbeziehung, der eigenen Berufung und der Ausgestaltung des eigenen Lebens in der Nachfolge Jesus Christus.
Wie Lange dauert das Teilrpojekt und wann endet es?
Aktuell wird in neun Arbeitspaketen gearbeitet, die jeweils unterschiedliche Fristen und Laufzeiten haben. Nach dem aktuellen Zeitplan werden alle diese Arbeitspakete bis
Februar 2027 final abgeschlossen. Direkt im Anschluss starten die einzelnen Pakete nach und nach in die offizielle Erprobungsphase.
Wer arbeitet alles im Teilprojekt mit?
Hier kommt jede Menge Power zusammen! Bis zum 30. Juni konnten sich alle melden, die Bock haben, die Zukunft der Jugendpastoral aktiv mitzugestalten. Jetzt am Start sind motivierte haupt- und ehrenamtliche Leute z.B. aus den Jugendverbänden, aus den Dekanaten, aus den Pfarreien und Menschen, die einen Draht zur Schulpastoral haben.
Was passiert, wenn alle Arbeitspakete ihre Ergebnisse vorliegen haben?
Dann geht es erst richtig los! Die erarbeiteten Ergebnisse werden offiziell freigegeben und starten direkt in die sogenannte Erprobung in den zukünftigen Seelsorgeräumen.
Das bedeutet für dich: Ab diesem Moment wird es konkret und du kannst direkt bei dir vor Ort aktiv merken, dass sich etwas verändert und die Zukunft Gestalt annimmt.
Downloads
Links
Erklärvideo zu den drehkreuzen
Informieren und mitmachen
Hier findest du weitergehende Informationen und Ansprechpersonen zum Prozess.
Vor Ort
Unsere Ansprechpersonen vor Ort helfen dir bei lokalen Fragen zur Transformation gerne weiter.
Termine
Im Rahmen unseres Transformationsprozesses wird es verschiedene Formate und Termine geben, diese findest du auch immer verlässlich in unserem Kalender.
Mitgestalten
Du hast Bock die Zukunft der Jugendpastoral mitzugestalten? Dann trag dich hier in dieser Umfrage ein. Dabei ist es egal, ob du ehrenamtlich oder hauptberuflich bei uns unterwegs bist.
Ansprechpartner
Die Teilprojektleitung 1.4 „Zukunft der Jugendpastoral“
Tobias Hasselmeyer
Diözesanjugendpfarrer
Helena Schmidt
BDKJ-Diözesanseelsorgerin
Rebecca Goeke
Grundlagenarbeit und Entwicklung | Abteilung Jugend/Junge Erwachsene